Rückblick: ökumenisches Chorfest und musikalische Vesper in St. Michaelis am 19.06.2016

Am 19.06.2016 fand in der St. Michaelis-Kirche in Hamburg ein ökumenisches Chorfest in Form einer musikalischen Vesper statt, bei dem 5 Chöre verschiedener Konfessionen und sogar Nationalitäten mitwirkten:

  • Der Chor der ukrainisch-katholischen Kirche Hamburg, Leitung Dr. Martin Dietze
  • Die Kantorei St. Michaelis, Leitung Manuel Gera
  • Der Christliche Sängerbund, Leitung Joachim Duske
  • Gospel Ambassadors, Leitung Folarin Omishade
  • Ensemble conSonanz, Leitung Norbert Hoppermann

Der ukrainische Chor war geradewegs von der Pfingstliturgie in der ukrainischen Kirche in Neugraben angereist (am 19.06. fand nach dem ostkirchlichen Kalender gerade das Pfingstfest statt).

Dazu passend eröffnete er auch Vesper mit einem pfingstlichen Царю Небесний von Mykola Leontowytsch und sang dann noch eine Ektenie von Kyrylo Stetsenko mit Pastor Dinse. Aus ukrainischer Sicht der Höhepunkt war das von allen 5 Chören gemeinsam in ukrainischer Sprache gesungenes Vaterunser in der Bearbeitung von Mykola Leontowytsch, wobei die 5 Chöre auf die nördliche und südliche Chorempore sowie den Bereich vor dem Altar versammelt waren. Nachdem am Anfang die Chöre noch ein gemeinsames Tempo suchen mussten, füllte der Klang des Gebets die ganze Kirche und stieg wie Weihrauch empor (das mit einem Mobiltelefon aufgenommene Video wurde uns netterweise von Ievgeniia Lysak zur Verfügung gestellt):

Die ukrainische Gemeinde in Hamburg dankt den Veranstaltern für dieses ganz besondere Erlebnis und auch für die Möglichkeit, dem deutschen Publikum einen kleinen Eindruck verschaffen zu können von der ostkirchlichen Gottesdienst- und Gesangstradition sowie natürlich von unseren hierzulande eher unbekannten ukrainischen Komponisten wie Mykola Leontowytsch und Kyrylo Stetsenko, deren Kompositionen hier zur Aufführung kamen. Wir hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

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Rückblick: Lange Nacht der Konsulate

tarasjukAm 26. Mai 2016 fand in Hamburg die Lange Nacht der Konsulate statt, die wir für das Generalkonsulat der Ukraine in Hamburg mit einem von Nataliya Kostyak entwickelten Konzept gestalten durften. Das Ergebnis war ein schöner Abend mit vielen Gästen und großartigen Darbietungen.

Der Abend wurde eröffnet durch die Ansprachen der Generalkonsulin, Oksana Tarasyuk und des 1. Vorsitzenden des Deutsch-Ukrainischen Kulturvereins, Dr. Martin Dietze.

Es folgte der erste musikalische Block mit unseren Instrumental- und Vokalsolisten: Andre Böttcher (Violine), Olesya Salvytska (Klavier), Johannes Böttcher (Gesang und Gitarre), Opernsänger: Natalia Prysiazhniuk, Illya Prysiazhniuk, Andrey Valiguras. Dargeboten wurden vor allem ukrainische Lieder in verschiedenen Bearbeitungen.

Nach einer Pause ging es weiter mit Jazz-Improvisation auf Motiven ukrainischer Lieder vorgetragen von Maryna Vasylyeva (Klavier) und Sergej Buglak (Bass).

Es gab kurze lyrische Einwürfe, jeweils im Original und in deutscher Übersetzung: Genia Odesser trug je ein Gedicht von Boris Chersonskij und Ljuba Jakymtschuk vor, Ilona Lock je eines von Lesja Ukrajinka und Oleh Lyscheha, Neonila Vovchok zusammen mit Ulana Sytnyk lassen Lina Kostenko und schließlich Tetyana Dziman zusammen mit Ulana Sytnyk Maksym Rylskyj.

Im Hauptsaal wurden Bilder von Florina Chudnovska sowie Alexander Babenko ausgestellt, und im zweiten Saal gab es eine Meisterklasse mit Julia Schurlick im Anfertigen ukrainischer Motanka-Puppen.

Hier sind einige Impressionen vom Abend, photographiert von Tetyana Dziman:

26. Mai: Lange Nacht der Konsulate

langenacht Am 26. Mai 2016 findet in Hamburg die Lange Nacht der Konsulate statt. Zum nunmehr fünften Mal öffnen die Konsulate und Kulturinstitute ihre Türen für interessierte Besucher. Von 18 bis 22 Uhr erleben Sie bei Vorträgen, Bilderreisen, Kulturdarbietungen und kulinarischen Köstlichkeiten eine Reise um die Welt.

Auch das Generalkonsulat der Ukraine in Hamburg ist dabei und bietet Einblicke in die Kultur und Verkostungen des Landes. Die Gestaltung dieses Abends haben wir übernommen, und wir haben ein wie wir finden sehr attraktives Programm mit dem Titel „Gemeincode der ukrainischen Kulturwelt“ für Sie zusammengestellt.

Der geplante Ablauf ist:

  • 18.00 Begrüßung – Oksana Tarasyuk, Generalkonsulin der Ukraine
  • anschließend: einleitende Worte – Dr. Martin Dietze, 1. Vorsitzender Deutsch-Ukrainischer Kulturverein e.V.
  • 18.30 Musikalische Einlage – Andre Böttcher (Violine), Olesya Salvytska (Klavier), Johannes Böttcher (Gesang und Gitarre), Opernsänger: Natalia Prysiazhnyuk, Illya Prysiazhnyuk, Andrey Valiguras
  • 20.00 Musikalische Improvisation auf Motiven ukrainischen Lieder – Maryna Vasylyeva, Sergej Buglak

Außerdem stellen wir Gemälde von von Florina Chudnovska und Alexander Babenko aus. Zwischendurch finden lyrische Einwürfe statt – Poesie ukrainischer Autoren im original und deutsch – und eine Meisterklasse in Anfertigung traditioneller handgemachter Motanka-Puppen.

Sie finden das Generalkonsulat der Ukraine in Hamburg im Mundsburger Damm 1, 22087 Hamburg.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wenn Ukrainer ein Fest planen

Dieser Text von Oleh Ushchenko gibt so einiges über die Mentalität der Ukrainer preis. Sie passt zum Osterfest, das die Ukrainer gerade feiern. In dieser Geschichte geht es um Huzulen, Bewohner der Karpaten, man könnte meinen, so etwas wie die Bayern der Ukraine:

Gerade hat der erste Hahn gekräht..
Die Frau der Hauses gähnt, streckt sich, tritt den neben ihr schlafenden Ehemann leicht und sagt:

– Fünfzehn dünne Wurstringe, fünfzehn dickere, zehn Stück geräucherten Unterbauch, zehn Stück Schinken, zwölf Stück Speck, sechs Stück Sülze, fünf Stück gefüllten Fisch, ein Paar Dosen mit marinierten Karpfen je drei Liter, vier Stück an falschen Hasen. Wie viel Horilka (Schnaps) hast Du gebrannt?
– Elf Liter, – antwortet der schläfrige Ehemann mürrisch.
– Vier Schichttorten, sechs Kuchen, Hörnchen, zwei Käsekuchen, drei Honigkuchen, ein Eimerchen mit Lebersalat, ein Eimerchen mit Kartoffelsalat…  Ach! Ich habe doch den Salat mit Knoblauch vergessen, was?
– Steht in einen grünen Eimer hinter der Tür! – sagt mürrisch der Mann, damit sie ihn endlich in Ruhe lässt.
– Fünfzehn Stück Ostergebäck, zwei Stück Kranzgebäck, acht Strutzel, acht Strudel, zwanzig Flaschen Mineralwasser, Ketchup, Senf, Adschika, ein Eimerchen mit geriebener roter Bete mit Merretich.
– Lässt Du mich vielleicht einmal ausschlafen???
– Schlaf endlich, schlaf…  Aach!!! Hast Du die Himalaya-Salz gekauft?
– Das, das so leicht rosa ist??
– Ja, das! Hast du?
– Nein, die gab es nicht im Laden
– Mein Gott!!! – springt die Huzulka auf die Beine – Du Depp!!! Menschen kommen zu Besuch und was stelle ich denen auf den Tisch!????

Vielen Dank an Solomija für dieses Kleinod!

Христос ворскрес – Christus ist auferstanden!

Христос Воскрес! – Воістину Воскрес! (Christus ist auferstanden! – Wahrhaftig auferstanden!) – so lautet der traditionelle Ostergruß in der Ukraine, den man einander am Ostersonntag und auch in der Nach-Osterzeit zuruft.

Am morgigen Sonntag ist in der Ukraine – und auch in allen orthodoxen Ländern wie z.B. Russland und Griechenland – Ostersonntag, also 5 Wochen später als im Westen. Er ist in ganz Osteuropa das größte und wichtigste Fest des Jahres und wird viel mehr noch als hierzulande ausgiebig gefeiert.

Ostern

Traditionell wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag in den Kirchen die rund 5-stündige Osternacht gefeiert, die mit einem Abendgottesdienst beginnt. Um Mitternacht herum folgt die Prozession um die Kirche, an deren Ende vor dem Eingang die Auferstehung verknüdet wird und der Chor singt: „Christus ist auferstanden von den Toten! Durch seinen Tod hat er den Tod besiegt und denen in den Gräbern das Leben geschenkt!“.

Danach folgt wieder in der Kirche das Ende des Abendgottesdienstes und dann die eigentliche Osterliturgie. Es ist Tradition, Speisen mit in die Kirche zu bringen, um sie segnen zu lassen. Hierzu gehört das Osterbrot „Paska“ (ein mit viel Butter zubereitetes Hefebrot), bemalte Eier, Wurst, Käse, Butter und vieles mehr. Da die Große Fastenzeit nach nunmehr 6 Wochen zuende ist, darf wieder Fleisch gegessen werden (in den orthodox-gläubigen Gegenden verzichten viele Menschen die ganze Fastenzeit sogar außerdem auf alle Milchprodukte und Eier, ernähren sich also quasi „vegan“), und nach dem langen Gottesdienst sitzt man zu einem opulenten Osterfrühstück im Kreis der Familie zusammen.

Bei uns in Hamburg findet in der ukrainisch-katholischen Kirche in Neugraben die Oster-„Nacht“ am Sonntagmorgen statt. Da das Einzugsgebiet der Gemeinde sich über den ganzen norddeutschen Raum – Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Teile Niedersachsens – erstreckt, ist es für die Menschen, die nicht direkt in Hamburg leben, auf diese Art einfacher, den Gottesdienst zu besuchen. Dabei wird all das, was oben beschrieben ist, in leicht gekürzter Form von 10:00 Uhr morgens an gefeiert – der Abendgottesdienst, die Prozession, die Liturgie, die Segnung – und dann ein gemeinsames „Frühstück“ im Gemeindehaus! Die Feier dauert natürlich dennoch recht lange – mit mindestens 3 Stunden muss gerechnet werden – und Familien mit Kindern, die nicht so lange durchhalten, werden vielleicht etwas später dazu kommen. Selbstverständlich sind auch unsere deutschen Freunde herzlich eingeladen, dieses Fest mit uns gemeinsam zu begehen!

Wir freuen uns schon auf diesen größten Feiertag unseres Kirchenjahres und wünschen Euch allen ein gesegnetes Osterfest.

Христос Воскрес!

23. April: zweite Meisterklasse Ukrainische Ostereier-Malkunst

Rechtzeitig vor dem orthodoxen (und griechisch-katholischen) Osterfest laden wir am 23. April 2016 zu unserer zweiten Meisterklasse in ukrainischer Ostereier-Malkunst ein.

Ukrainische Ostereier

Die ukrainische Ostereier-Kunst ist in ganz Osteuropa berühmt und blickt auf eine sehr alte Tradition zurück.“Gemalt“ wird mit heißem Bienenwachs, das mit einer Art Pipette auf die Eierschale aufgetragen wird. Anschließend wird das Ei in ein Farbbad getaucht und je nach Bedarf später das Wachs über der heißen Kerzenflamme entfernt. Durch Wiederholen dieser Prozedur kommen überaus komplexe und schöne Muster zustande.

In unserer Meisterklasse vermittelt Dr. Nataliya Kostyak die Grundlagen dieser Technik. Da wir nur begrenzt Platz haben, meldet Euch gern an!

Wir treffen uns um 13:00 Uhr im Vorortbüro Zimmerpforte 8, Ecke Hansaplatz 10. Für das Material bitten wir um einen Kostenbeitrag von € 4,–.

Rückblick: Vorstellung des Buches von Oleg Sentsov durch Boris Chersonskij

Am 8. April 2016 war der ukrainisch-jüdische Autor Boris Chersonskij unser Gast. Er stellte das Buch «КУПИТЕ КНИГУ – ОНА СМЕШНАЯ» (Kaufen Sie dieses Buch, es ist lustig!) von Oleg Sentsov, vor der letztes Jahr nach seiner Beteiligung an Demonstrationen gegen die Krym-Annexion durch Russland wegen „Terrorismus“ vor ein russisches Gericht gestellt und zu einer langen Haftstrafe verurteilt wurde.

Von der Veranstaltung

Die Veranstaltung fand in den Räumen von Frappant e.V. statt, die wir für diese Veranstaltung mit Unterstützung Aleksandra Geylyk netterweise zur Verfügung gestellt bekamen. Die Bücher wurden uns vom Verlag „Folio“ aus Kharkiv zur Verfügung gestellt.  Wir möchten uns dafür einmal mehr herzlich bedanken!

Boris Chersonskij liest

Wir bedanken uns auch ganz besonders bei Boris Chersonskij für seinen Einsatz. Wir alle hoffen, dass weltweite Solidarität mit Oleg Sentsov am Ende doch Wirkung zeigt und er bald schon selber in der Lage sein wird, sein Buch vorzustellen!

Gruppenphoto

Die Photos wurden von Julia Schurlick gemacht, auch an sie vielen Dank!

 

 

04.-09. April: Deutsch-Polnisch-Ukrainische Kulturwoche

Kulturwoche Flyer

In der Woche vom 04. bis zum 09. April 2016 veranstaltet Aubiko e.V. in Kooperation mit anderen Vereinen, u.a. dem Deutsch-Ukrainischen Kulturverein e.V. die Deutsch-Polnisch-Ukrainische Kulturwoche. Hierfür kommen Schüler aus Gdansk (Polen) und Odessa (Hamburg) zu Gast nach Hamburg und werden gemeinsam mit deutschen Schülern an einem Begegnungsprogramm teilnehmen – z.B. aus Workshops, Sprache, Musik oder Sport.

Zusätzlich gibt es die ganze Woche über abends ein kulturelles Angebot, das im Zusammenhang mit der Ukraine und Polen steht:

  1. Am 4. April wird im Metropolis der polnische Film Ida gezeigt. Der Beginn ist 17:00 Uhr.
  2. Am 5. April wird im Metropolis der ukrainische Film Meine Loreley gezeigt. Der Beginn ist 19:00 Uhr.
  3. Am 7. April findet um 15:00 Uhr in der Universität Hamburg, Institut für Slawistik, Raum 1319 ein Interkulturelles Training mit Friederike Krause statt. Anmeldung über info@aubiko.de.
  4. Weiter geht es am 7. April um 19:00 Uhr mit einer Lyrik-Lesung des ukrainisch-jüdischen Autoren Boris Chersonskij. Die Lesung findet im Haus 73, Schulterblatt 73, in Hamburg statt.
  5. Es folgt am 9. April um 16:00 Uhr eine Lesung des polnischen Autoren Stefan Chwin im Tango Chocolate.
  6. Den Abschluss bildet ein deutsch-ukrainischer Abend „Kontrabanda“, ebenfalls am 9. April, um 18:00 Uhr im im Tango Chocolate.

Wir danken neben allen Partnern ganz besonders dem Veranstalter und Hauptorganisator, Aubiko e.V. für die Idee und Koordination sowie ArtMaidan für den von uns allen bei weitem größten Beitrag zu diesem Ereignis.

8. April: Boris Chersonskij präsentiert Buch von Oleg Sentsov

 «КУПИТЕ КНИГУ - ОНА СМЕШНАЯ»Am 8. April 2016 ist der ukrainisch-jüdische Autor Boris Chersonskij unser Gast. Er wird das Buch «КУПИТЕ КНИГУ – ОНА СМЕШНАЯ» (Kaufen Sie dieses Buch, es ist lustig!) von Oleg Sentsov vorstellen. Oleg Sentsov ist vielen ja vielleicht ein Begriff; er wurde nach Protesten auf der Krym verhaftet und nach einem skandalösen „Gerichtsverfahren“ unter dem Protest der Weltöffentlichkeit wegen „Terrorismus“ zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Zu seiner Unterstützung stellen Schriftsteller und Künstler sein Buch für ihn vor.

Die Veranstaltung wird in russischer Sprache stattfinden. Beginn ist 08.04.2016 um 20:00 Uhr in den Räumlichkeiten von Frappant e.V. in Altona, Bodenstedtstraße 16, 22765 Hamburg.

Wir wollen bei dieser Gelegenheit auch nicht unerwähnt lassen, dass sich diese Möglichkeit für uns überhaupt erst dadurch ergeben hat, dass Boris Chersonskij anlässlich der Deutsch-Polnisch-Ukrainischen Kulturwoche zu einer Dichterlesung in Hamburg ist. Wir hoffen, dass auch zu dieser Lesung möglichst viele interessierte Zuhörer erscheinen!

16. April: Gesprächsabend mit der ukrainischen Autorin Oksana Sabuschko (Оксана Забужко)

Liebe Freunde,

wir müssen unseren geplanten Gesprächsabend mit Oksana Sabuschko, der am Samstag, dem 16.04.2016 stattfinden sollte, leider wegen Krankheit absagen.

Bitte seid so lieb, diese Information allen, die zu kommen vorhatten und vielleicht noch nicht davon erfahren haben, weiterzugeben.

Wir hoffen, dass es uns gelingt, den geplanten Termin später stattfinden zu lassen und werden das, sobald wir mehr wissen, an dieser Stelle veröffentlichen.

Wir bedauern die schlechten Nachrichten und hoffen auf Euer Verständnis!

Oksana SabuschkoDer Deutsch-Ukrainische Kulturverein e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Slavistik der Universität Hamburg laden ein zu einem Gesprächsabend mit Oksana Sabuschko. Sie ist eine der wichtigsten Autorinnen der modernen Ukraine und setzt sich in ihren Büchern, von denen einige auch in deutscher Übersetzung vorliegen, auf interessante und intelligente Weise mit den nach wie vor hochaktuellen Themen der Ukraine und ihrer Menschen auseinander – mit der noch andauernden Transformation einer postsowjetischen in eine moderne europäische Gesellschaft, mit der Aufarbeitung der Geschichte und den im Land vorhandenen unterschiedlichen Narrativen sowie ganz allgemein gesellschaftlichen Fragen wie z.B. die der Geschlechterrollen.

Bei ihrem Besuch in Hamburg wird sie uns von ihren Werken und dem, was sich hinter ihnen verbirgt, erzählen, und es wird reichlich Gelegenheit geben, ihr Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung findet auf dem Gelände der Universität Hamburg, im Hörsaal A, Philosophenturm, Von Melle Park 6, 20146 Hamburg statt und beginnt um 17:00 Uhr. Um längere Verzögerungen durch Dolmetschen zu vermeiden, findet der Abend in englischer Sprache statt.
Zur Kostendeckung erbitten wir eine Spende von 5 €.

Diese Veranstaltung wurde durch eine Förderung aus Sondermitteln der Bezirksversammlung Eimsbüttel ermöglicht.